Allgemeine Informationen

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Im Jahre 788 wurde erstmals eine Kirche in "Ratfeld" erwähnt. Das heutige Gotteshaus wurde Überlieferungen zufolge um das Jahr 1470 errichtet. Der Kirchenpatron ist der Hl. Briccius. Das Kirchenpatrozinium wird alljährlich mit einem "Bricciusmarkt", den die Schützenkompanie Radfeld veranstaltet, gefeiert.
Im Jahr 1975 wurde eine umfassende Gesamtrestaurierung vorgenommen, wobei von der Bevölkerung unzählige unentgeltliche Arbeitsstunden geleistet und über eine Million Schilling gespendet wurden.
Bereits im neunzehnten Jahrhundert gab es in der Kirche in Radfeld ein Ostergrab.
In den Kriegsjahren und der Nachkriegszeit wurde das "Heilige Grab" nicht aufgestellt. In den Jahren 1950 bis 1969 richtete man es noch mehrmals auf, danach wurde es nicht mehr beachtet. Im Frühjahr 1984 wurde der Entschluß gefaßt, diesen Brauch wieder aufleben zu lassen. Es wurde die "Heilig-Grab-Bruderschaft" gegründet. Seit diesem Jahr ist dieses "Heilige Grab" regelmäßig zu bewundern.

Auch einige Kapellen findet man in der Gemeinde Radfeld:

Die Auflegerkapelle soll der Sage nach die Gedenkkapelle einer Mutter sein, die ihren erschlagenen Sohn an dieser Stelle fand. Diese Kapelle stammt wahrscheinlich aus der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts. Über viele Jahre versammelten sich hier am Festtag Maria Geburt die Radfelder Wallfahrer, bevor sie den weiten Weg nach Mariastein antraten. Auch heute noch werden vom Dorf aus Bittgänge zu dieser Kapelle abgehalten.

Die Maukenkapelle oder auch Maria Trost genannt, steht mitten im Maukenwald. Sie ist der Maria Gottes geweiht. Die Kapelle wurde in der Mitte des vorigen Jahrhunderts als eine Stätte der Andacht von den Bewohnern der zwei Höfe in der Mauken erbaut.

Im Jahre 1998 hat die Schützenkompanie Radfeld beschlossen, eine neue Kapelle zu errichten.
Da die Kosten jedoch mit über S 400.000,-- errechnet wurden, schien diese Idee an der Finanzierung seitens der Schützen zu scheitern. Aber erfreulicherweise beteiligten sich die "Grasausläuter" und die "Fahnengemeinschaft" finanziell am Bau dieses Gotteshauses. Somit konnte diese Idee schließlich doch in die Tat umgesetzt werden. Auch zahlreiche Firmen und private Spender beteiligten sich am Bau dieser Kapelle, der nach etwas mehr als einem Jahr abgeschlossen. wurde. Die neueerichtete Kapelle erhielt den Namen "Herz Jesu in der Au" und wurde am 1. Juli 2000 feierlich eingeweiht